Ein Zuhause für die Regenbogenfreunde

Sortierbrett für die Regenbogenfreunde

Vor einer Weile haben wir die Regenbogen Freunde von Grimms bereits nach gebastelt, jetzt hatten wir das Problem der Lagerung. Geplant waren Schälchen, oder ein Aufbewahrungsbrett.

Auf der Suche nach einem Geburtstagsgeschenk für die Kleine, bin ich dann bei den Grimms-neuheiten auf dieses schöne Sortierbrett gestoßen. Die Männchen haben alle ihren Platz und es kann als eigenes Sortierspiel fungier​en, dabei sieht es natürlich noch schick aus. Perfekt!

Im Baumarkt habe ich mir eine Multiplexplatte 14x18cm zuschneiden lassen. Die Stellflächen wollte ich mit einem 3cm Forstnerbohrer bohren. War aber leide eine doofe Idee, da die Männchen selbst ja schon 3cm haben. Seltsamerweise passen die lasierten Männchen hinein, die Regenbogenmännchen mit verdünnter Acryfarbe bemalt aber nicht… Da unser Fundus keinen 32mm großen Bohrer gab musste ich diesen leider noch besorgen. Ich vermute aber das er noch öfters zum Einsatz kommen wird 😉

Auf dem Brett habe ich mir die Mitte der Löcher dann berechnet und markiert. Anschließend die Löcher mit unserem Accuschrauber gebohrt und abgeschliffen. Wer eine Halterung für den Accuschrauber hat ist hier klar im Vorteil um gerade zu arbeiten. Es hat ohne aber auch wunderbar geklappt!

Mit den gleichen Farben mit denen ich bereits die Männchen bemalt habe, habe ich nachdem ich alles gut vom Staub befreit und geschliffen habe dann den Boden der Löcher bemalt. So sah das ganze nach dem ersten Anstrich aus. Ein 2ter folgte noch.

Da ich die Holzhaptik gerne behalten wollte, habe ich nur den Lochboden mit Lack überzogen, so dass die Farbfläche geschützt ist.

Schon war das ganze fertig. Es ist Ruck Zuck gemacht, sieht toll aus und kann nicht nur für die Männchen benutzt werden. Yuna hat das Spielbrett schon gleich umfunktioniert um ihre Perlen zu Sortieren.

Geburtstagsraupe aus Holz

Eine Geburtstagsraupe für die ganze Familie

 

Als meine kleine 1 Jahr alt wurde, beschloss ich eine Geburtstagsraupe zu machen. Bisher hatten wir immer die Raupe meiner Mutter geliehen, aber wie das so ist, man möchte gerne etwas eigenes 🙂

Also startete das Projekt „Geburtstagsraupe“

Im Baumarkt habe ich mir einfach ein Regalbrett in gewünschter Dicke gekauft. Als Vorlage habe ich die Geburtstagsraupe meiner Mutter genommen. Die gibt es heute auch noch zu kaufen und ist von „Spaß am Spielen“.

Mit dem Brett und dem vorab besorgtem Werkzeug ging es dann in die Werkstatt meines Vertrauens, zu meinem Papa. Der half mir an einem Nachmittag mit den nötigen Maschinen und Hilfestellungen, hier nochmal ein großes Danke! Die einzelnen Raupenteile auszusägen.

Hierfür haben wir einen großen Topfbohrer genommen und diesen immer im gleichen Abstand versetzt angesetzt. Das war sehr Praktisch, denn so ergab das Bohrloch des Vorgängers immer die Rundung des nächsten Raupenteils. Das erste Loch war rund und somit super als Kopf geeignet.

Die Teile habe ich anschließend einmal abgeschliffen.

Die Körperteile haben anschließend alle ein Loch für ein Teelicht bekommen. Hierfür habe ich einen Forstnerbohrer genommen. Das Bohrloch ist etwas größer geworden, weil ich gerne ein kleines Glas mit hineinstellen wollte.

In 4 Körperteile habe ich ein kleineres Loch „geforstnert“ in dieses Passen nun super die Geburtstagszahlen von Grimms. Die Teile wurden alle nochmal Ordentlich geschliffen und weiß Grundiert. Jeder von uns bekam seinen eigenes Geburtstagsstück, mit dem Sternzeichen, sowie Name und Geburtstag darauf.

Die übrigen Teile habe ich ebenfalls angemalt. Hierfür habe ich meine Acrylfarbe benutzt, welche ich auch bei Leinwänden verwende. Insgesamt kamen 4 Personalisierte Körper, 1 Kopf und 12 Körperteile heraus.

Bis zum Geburtstag schaffte es der Kopf leider nicht fertig zu werden, hier musste nochmal der „alte Raupenkopf herhalten. 

Wie das oft so ist wurde alles weggepackt und geriet etwas in Vergessenheit, bis der 5te Geburtstag der Großen anstand…leider viel mir das zu spät ein und während der ganzen Feenparty Vorbereitung hatte ich auch keine Zeit mehr den Kopf endlich fertig zu stellen. Das habe ich nun endlich nachgeholt.

Als die Kleine schlief habe ich für die Raupe eine Nase gebastelt, hierzu habe ich eine Holzperle genommen, ein Loch reingebohrt, ebenso in das Kopfteil. Verbunden habe ich alles mit ein Stück Rundholz, welches noch übrig war und Holzleim. Die Kugel habe ich mit Holzlasur die ich noch aus einem anderen Projekt da hatte angemalt. Ginge genauso gut mit Acryl…

Für die Fühler habe ich einen neuen Handfeger zweckentfremdet. Bei diesem habe ich ein paar Borsten abgeschnitten und mit Holzleim in die Vorgebohrten Löcher im Kopf geklebt.

Die Augen und der Mund sind wieder mit Acryl aufgemalt.

Während der Fertigstellung viel der Großen dann direkt auf, dass die Raupe noch garkein Schwänzchen hat. Zum Glück stand das Holzbrett hier noch Griffbereit in einer Ecke (ich weiß schon warum ich so was nie gleich „entsorge“. Aus den Resten habe ich dann noch schnell einen Schwanz ausgesägt und geschliffen.

Alle Teile (bis auf Kopf und Schwanz) habe ich anschließend mit Holzlack versiegelt. Ob die anderen Teile nochmal folgen weiß ich noch nicht, aber ich hatte keine Lust den Lack auszugraben 😉

Wir sind mit dem Ergebnis total zufrieden und freuen uns nun auf den nächsten Geburtstag.