Schüttkiste

Hier war das Wetter die letzten Tage eher solala, so das wir weniger draußen waren. Um die Kids zu beschäftigen musste also eine Idee her und was liegt da näher als eine Schüttkiste zu machen 🙂

Das Märzmädchen ist gerade absolut begeistert vom Umfüllen und hin und her schütten von eigentlich allem was sie finden kann. Da wird der eigene Wasserbecher schon mal schnell ins Glas vom Papa geschüttet, wenn dieser nicht hinsieht. XD

So eine Schüttkiste ist auch schnell gemacht und kann ich jedem mit einem 2-jährigem schütt-begeistertem Kind nur empfehlen.

Benutzt habe ich dazu Reis, welchen ich eingefärbt habe und das sieht einfach nur super aus. Mit Nudeln habe ich es auch versucht, aber die Ergebnisse waren eher durchwachsen, vielleicht habe ich auch nur noch nicht die richtige Sorte probiert, ich werde es mit den nächsten Nudelresten einfach nochmal probieren…Ihr braucht:

Ihr braucht:

  • Reis
  • Lebensmittelfarbe
  • ca 1/2 Esslöffel Essig
  • eine Schüssel oder einen Gefrierbeutel
  • ein Backblech mit Backpapier

Zuerst habe ich die Lebensmittelfarbe in einen Gefrierbeutel gefüllt, den Essig dazu gefüllt und ein paar Tropfen Wasser (meine Farbe war sehr dickflüssig). Das ganze habe ich etwas vermischt so das sich die Farbe etwas auflöst, dadurch klappte es mit dem Färben besser. Pro Farbe habe ich ca 250g abgewogen (bzw. soviel wie in das dafür vorgesehene Glas gepasst hat) und diesen dann zu der Farbe geschüttet. Das ganze gut durchkneten so das der ganze Reis bedeckt ist.

Anschließend alles auf das Backblech legen und etwas verstreichen so trocknet es besser. lies sich es nicht nehmen alles “allein” (Lieblingswort glaube ich) zu verstreichen.

Da ich mehrere Farben vor hatte herzustellen, habe ich das ganze dann im Backofen bei 50° getrocknet.

Der Reis sollte wirklich gut trocken sein bevor man ihn umfüllt!

Für die Box habe ich alle möglichen Sachen zusammen gepackt. Trichter, Schöpfkellen, eine Kanne, Becher etc.

Nach dem Spielen kann man den Reis sehr gut wieder in eine Mischkiste packen, das was wir nicht zu greifen bekommen haben, hat der Staubsauger bekommen, so ist im Nu auch wieder aufgeräumt.

Die Schüttkiste kam bei meinen Mädels super an. Auch die Große war damit über eine Stunde beschäftigt und stibitzte sich die Kiste auch später nochmal. 😉

Knopf-Raupe

Unser Märzmädchen möchte zurzeit alles alleine machen. Anziehen, ausziehen essen auf den Teller machen u.s.w jeder der ein zweijähriges Zuhause hat, weiß sicher von was ich spreche. Die Zeit ist wirklich schön, aber manchmal auch anstrengend, vor allem wenn man es morgens eilig hat an die Arbeit zu kommen. Meine Tochter hat morgens immer den Drang die Socken alleine anzuziehen oder die Knöpfe alleine zu zu machen. Das klappt auch schon recht gut, aber mit zwei Jahren darf man da keine „Geschwindigkeiten“ erwarten 😉

Friemelarbeiten liegen ihr ja schon immer, daher wollte ich ihr etwas zur Verfügung stellen um ihre Fertigkeit weiter auszubauen. Daraus entsannt die Regenbogenraupe. Zurzeit ist bei uns ja alles bunt, daher durfte es hier nicht anders sein 😉

Die Raupe ist eigentlich auch schnell gemacht.

Zuerst habe ich aus verschiedenen Stoffen (immer doppelt) 6x6cm große Vierecke zzgl. Nahtzugabe ausgeschnitten. Das ganze dann rechts auf rechts liegend (die schönen Seiten schauen sich an), rundherum zusammen nähen, dabei eine kleine Wendeöffnung von ca 2-2,5cm lassen.

Die Ecken habe ich abgeschnitten, damit die Vierecke nach dem Wenden etwas schöner liegen und nicht ganz so große knatschige Ecken entstehen.

Nach dem Wenden alles gut bügeln und rundherum knappkantig (ich nehme da immer Füßchen breit) abnähen. Hierbei schließt man auch automatisch die Wendeöffnung

Anschließend muss man sich auf den Vierecken die Position des Knopfloches markieren und dieses nähen. Wer hiermit keine Erfahrungen hat, sollte einfach mal google befragen, es gibt eigentlich für jeden Hersteller eine schöne Anleitung dazu.

An ein Gummiband habe ich an jedes Ende je ein Knopf genäht und schon war das ganze fertig.

Beim auffädeln viel mir jedoch auf das durch das hervorstehende Gummiband sich das auffädeln als etwas schwierig gestaltet, mal sehen was Töchterchen davon hält. Evtl tausche ich das Gummi noch gegen ein Band oder ähnliches.

Und wer sich jetzt wundert das am Anfang doch alle Teile doppelt da waren, hat gut aufgepasst 🙂 Ich habe die Raupe gleich doppelt genäht, so haben die Kids in meiner Krippe auch gleich was davon.

Regenbogenwippe

Als Enya 1 Jahr alt wurde, bemerkte ich erst mal wie schwer es eigentlich sein kann ein Geburtstagsgeschenk für das zweite Kind auszusuchen. Da von der großen Schwester noch alle Spielsachen vorhanden waren und ich auch der Ansicht bin, dass diese Spielsachen vollkommen ausreichend waren ging das überlegen los. Ich entschied mich daher Geschenke zu wählen, von denen sie noch viele Jahre freude haben würde, im besten Fall auch zu zweit bespielbar waren und die große ebenso nutzen konnte wie die kleine. Das „Hauptgeschenk“ war unsere Regenogenwippe, die ich euch hier gerne einmal zeige. 🙂

Die Vorlage habe ich bei “rabaukenrabatz” gefunden. Die Wippe ist ca 56cm hoch und auch ein ganzes Stück breiter als die, welche man fertig kaufen kann. Die Bretter habe ich breiter gemacht und länger (50 cm lang, 12 cm breit und 2cm dick), so dass die beiden auch zu zweit noch gut darauf passen. Die Bretter habe ich direkt im Baumarkt aus Multiplex zuschneiden lassen. Für die Kufen habe ich 1cm dicke Sperrholz-Pappel genommen.

Ausgesägt habe ich die Kufen mit der Stichsäge und dann mit dem Schwingschleifer nach gearbeitet. Hier empfehle ich Ohrenschützer, so eine Wippe ist nicht von jetzt auf gleich ausgesägt und geschliffen und auf die Dauer ist es wirklich laut. Mir fällt sowas oft erst hinterher auf, bei der Arbeit bin ich zu sehr abgelenkt 😉

Da ich etwas neues ausprobieren wollte und die Maserung vom Holz am ende noch sichtbar sein sollte habe ich mich am Beizen versucht und bin von dem Ergebnis total begeistert. Im Baumarkt habe ich mir die Grundfarben besorgt, zum anrühren der Marke „Clou“ und mir die Farben solange gemischt bis ich zufrieden war. Da ich ehrlich gesagt nicht wusste wie ich Türkis mischen sollte, habe ich mir eine fertig angerührte online bestellt.

Die Bretter habe ich vorgeschliffen, anschließend gewässert und dann nochmal geschliffen. Nun kam endlich die Farbe ins Spiel. Bemalt habe ich alles mit einem Schwämmchen, dass hat auch super geklappt. Zum Glück hatten wir genug Wasserkästen im Haus, sonst hätte ich nicht gewusst wie ich sie am besten hätte trocknen sollen 😉

Die Bretter werden nach dem Trocknen (am nächsten Tag) weiter bearbeitet. Erst habe ich alles mit einer Beizbürste bearbeitet, anschließend mit “Schnellschleif-Grundierung” gestrichen. Das fixiert die Beize und ist eine vprbereitung für die spätere Lakierung.

In der Sonne konnte man die Farben dann schon richtig toll sehen. Sie schimmerten einfach toll.

Nach dem Trocknen wurde alles nochmal leicht abgeschliffen und mit “Aqua Clou Holzlack” gestrichen, um die tolle Farbe vor den Kletterkünsten meiner Töchter zu schützen. Auch hat der Anstrich dafür gesorgt, dass alles glatt wird und sie besser herunter rutschen können.

Für das Zusammenschrauben braucht man dann auf jedenfall Hilfe! Die Anordnung der Bretter war eigentlich sofort klar. Die Löcher haben wir vorgebohrt um das reißen des Holzes zu verhindern.

Die Wippe war am Geburtstag ein Highlight und wurde erstmal als Versteck genutzt und mit Tüchern behängt. Vorsichtige Wippversuche fanden auch gleich statt.

Mittlerweile geht das ganze etwas wilder zu…beim wippen frage ich mich ob sie einen überschlag wohl schafft und mittlerweile ist Enya auch groß genug um alleine hoch zu klettern und ins Bällebad zu rutschen. Arm in Arm nebeneinander rutschen klappt auch super.

Ganz allein Wippen lassen sollte man die Kinder aber nicht, die Wippe hat ein hohes Eigengewicht und wenn die über Finger oder Füße wippt stelle ich mir das nicht lustig vor.

Alles in allem aber sehr zu empfehlen und da sie nach einem Jahr immer noch ein Highlight ist werden wir sicher auch noch eine ganze weile länger freude damit haben 🙂

Regenbogen Wurfsäckchen

Eine Hand voll Regenbogen zum Werfen

Schon vor einem Monat wollte ich für die Mädels Wurfsäckchen zum Spielen nähen. Die zum kaufen haben mir entweder nicht gefallen, oder waren nicht waschbar. Da sie aber für drinnen und draußen nutzbar sein sollten, habe ich mich für Selbermachen entschieden.

Zum befüllen habe ich mir Plastikgranulat besorgt, welches eigentlich zum Stopfen von Puppen und Kuscheltieren genutzt wird. Für die Säckchen selbst habe ich den Stofffundus durchsucht. Weil wir zurzeit alle auf Regenbogenfarben stehen war die Farbauswahl für die Säckchen schnell getroffen, Rosa durfte bei den Mädels natürlich auch nicht fehlen 😉

Als Säckchengröße habe ich mich an der Handgröße meiner Tochter orientiert und kam auf 14,5 cm x 9,5 cm zzgl. Nahtzugabe.

Nach dem Aufmalen habe ich einmal rundherum genäht und eine kleine Wendeöffnung gelassen, sowie die Ecken abgeschnitten damit es später schöner liegt.

Nach dem Wenden habe ich alles nochmal ordentlich glatt gebügelt

Jetzt ging es ans befüllen, was ein ganzschönes gefriemel war. Wir haben die Säckchen mit je 80 g Granulat befüllt.

Wer den Zauberstich beherrscht kann nun eine Wunderbare versteckte naht nähen, da ich diesen aber immer noch nicht kann, habe ich einfach einmal über die gesamte breite genäht und somit die Wendeöffnung verschlossen.

Die Säckchen wurden sofort ausprobiert, herumgeworfen, auf dem Kopf balanciert und mit dem Kriechtunnel kombiniert als Wurfsäckchen verwendet. Sie liegen super in der Hand und fliegen ganz toll. Gemacht sind sie super schnell und absolut Anfänger geeignet. Also ran an die Nähmaschine und viel Spaß beim Nachnähen 🙂

1001 Nacht für die Magnetwand

Magnetspiel selbst gemacht

Zu Weihnachten hat sich meine Große die „1001 Nacht“ Bauklötze von Grimms gewünscht. Einfach nur wunderschön diese Klötzchen und ich kann sie jedem wärmsten empfehlen.

Weil uns das Motiv so gut gefallen hat habe ich das ganze Prompt als Anlass genommen um das ganze als Magnetspiel nach zu basteln. Ja, das gibt es auch zu kaufen, aber warum 30€ ausgeben, wenn man es selber machen kann? 😉

Im Bauhaus habe ich mir Sperrholz für Modellflugzeuge geholt. Damit alles passt suchte ich ein Foto des Originals, skalierte es auf die passende Größe und druckte es aus. Auf die Sperrholzplatte habe ich das ganze mithilfe meines Kopierpapiers (eigentlich zum nähen) übertragen. Anschließend habe ich alles mit der Laubsäge ausgesägt und geschliffen.

Im Vergleich zu den großen Bauklötze wirken die kleinen Magnetteile wirklich winzig!

Der zweite Abend stand ganz im Zeichen der Farben 🙂 Mittlerweile waren auch die Original Bauklötze da, so dass ich mich direkt an den Farben orientieren konnte.

Sind sie nicht toll geworden?

Nach dem Trocknen habe ich aus Magnetfolie passende Stücke zurecht geschnitten und mithilfe von Bastelkleber einfach aufgeklebt. Die Folie war zwar selbstklebend, aber ich traue diesen Klebeschichten nicht wirklich.

Wir sind von dem Ergebnis total begeistert und brauchen nun eine schöne Magnettafel. Auf schwarzem Hintergrund wirken die Teile einfach toll! Bis wir diese haben wird wohl noch eine Weile die Seitenverkleidung meines alten Computers herhalten müssen. 😉

Holz Steckspiel für Kleinkinder

Scheibendose

 

Eins der absoluten Lieblingsspielzeuge meiner jüngsten Tochter ist seit Oktober, diese tolle Holzdose. Ich habe sie damals noch bei dawanda gekauft. Die Scheiben habe ich bei ebay erworben und mit Holzlasur angemalt.

Oben in den Deckel der Dose habe ich erst ein paar Löcher entlang des Schlitzes gebohrt und anschließend das ganze mit der Laubsäge richtig ausgesägt. Mit einer Feile alles noch ordentlich abschliffen und fertig war alles.

Das ganze ist super schnell gemacht und funktioniert mit allen möglichen Holzdosen. Es sollte nur darauf geachtet werden, dass die Scheiben unten genügend Platz haben um hinein zufallen.

Eine günstige Variante wäre auch eine alte Kaffeedose zu benutzen und in den Deckel einen Schlitz zu schneiden.

Unsere Regenbogenbande mit Freunden

Regenbogenbande Ruck Zuck selbst gemacht!

Wir lieben hier ja die tollen Grimms Spielsachen, jedoch muss ich bei den Preisen Regelmäßig schlucken. Genauso erging es mir bei den Regenbogenbande. Sie passen ja super zum Regenbogen und zu den Bauklötzen, aber 30€ für 12 Freunde war mir dann doch zu teuer.

Bei meinem Lieblings-Holzlieferanten gab es zum Glück auch gleich die passenden Figurenkegel. Für 12 Männchen (6cm hoch) zahlt man dort 3,60€. Eine kleinere Größe (3,8cm höhe) haben ich auch direkt mitbestellt.

Zum bemalen habe ich wieder meine Acrylfarben auf Wasserbasis genommen.

Nach 3 Abenden waren auch alle Männchen bemalt und wurden schon freudig in Empfang genommen.

Und wenn ich schon mal dabei war, habe ich direkt noch ein paar Männchen mehr gemacht. Die Mädels sind begeistert!

Kleinkind Spielzeug to go

Überraschungseier für Unterwegs – Kleinkindspielzeug selbst gemacht

Als die Mädels noch klein waren, wusste ich oft nicht was ich für unterwegs zur Beschäftigung einpacken sollte. Die Spielsachen waren mir zum verlieren immer zu teuer, meine beiden tendierten leider dazu ihre Sachen gerne mal im unbemerkten Moment aus dem Wagen zu schmeißen…also musste Abhilfe her.

Super eigneten sich hier die gelbe Überraschungseier. Diese habe ich mit allerlei befüllt.Hier habe ich eine 5cent Münze, Dekokiesel, Salz, Traubenkerne, Reis ein Glöckchen und einen Muckelstein genommen.

Anschließend wird alles einfach mit Washi Tape mehrfach gut umwickelt und festgedrückt . Schon ist das ganze Fertig!

Super für unterwegs und meine Mädels haben sie geliebt, es ist super schnell gemacht und falls doch mal eins verloren geht, hat man eine gute Ausrede um ein Ü-Ei zu essen 😉

Bei uns waren die Eier auch oft in einer alten Eierpackung, das rein und raus räumen war immer eine tolle Beschäftigung in die Enya immer eintauchen konnte.

Sudoky

Ein Kindersudoku mit Edelsteinen

Ich habe mal in einer Kita gearbeitet, in der es ein wunderschönes Glitzersudoku gab, damals wusste ich schon, dass ich genau so eins später auch Zuhause haben möchte.

Nachdem Yuna nun schon 4 war, kam mir das Sudoku wieder in den Kopf und nach einer Weile suchen fand ich unsere KiTa Variante „Sudoky“ von der Firma Dusyma auch im Internet. Allerdings zu einem Preis, wo selber machen auch hier wieder meine erste Wahl war 😉

​Ich habe mir im Bauhaus eine Multiplexplatte von 1,5 cm dicke besorgt, für die Spielsteine. In der Restekiste hatten sie zufällig noch ein schönes Stück Sperrholz in einer Stärke von 8 mm, welches sich super als Spielfeldumrandung anbot. Für den Boden lies ich mir ein Stück Sperrholz 4 mm dick und einer Größe von 22,5 x 22,5 cm direkt zuschneiden. Die Glitzersteine habe ich direkt bei Dusyma bestellt und waren am ganzen Projekt das teuerste.

Mit der Multiplexplatte ging es dann erstmal wieder zu meinem Papa, zum Glück steht dort zurzeit die Kapp-säge Standardmäßig einsatzbereit. Wir schnitten die Platte so zu, dass ich am Ende 38 Spielsteine in einer Größe von 3 x 3 cm hatte. Aus der 8 mm Sperrholzplatte habe ich mir gleich noch extra 2 Streifen mit abschneiden lassen in einer Breite von 2 cm für die Umrandung.

Jetzt passierte lange Zeit nichts, da ich leider absolut keine Lust auf schleifen hatte 😉

Nachdem es so nicht mehr weiter gehen konnte, begann dann endlich der Schleif-Marathon, das geht zum Glück hervorragend während man „fern“ sieht.

Für das Spielbrett habe ich von meinen Streifen die passende Stücke abgeschnitten. Wir hatten am Tag zuvor Sockelleisten montiert und die Winkelsäge stand zum Glück noch bereit. Ich finde im rechten Winkel abgeschnitten sieht es einfach schöner aus.

Den Rand habe ich einfach mittels Holzleim aufgeklebt. Nach dem Trocknen wurde das ganze noch gut abgeschliffen und abgerundet (ganz einen rechten Winkel habe ich leider nicht getroffen, aber das nennt sich dann wohl kreative Freiheit :P)

Aus Papier habe ich mir eine 3×3 cm große Schablone gebastelt, den Mittelpunkt markiert und eingestochen. Jetzt wurden alle Steine markiert, so dass ich meine Bohrlöcher für die Edelsteine schön in der Mitte hatte. „Geforstnert“ (für die Dusyma Edelsteine 18mm Durchmesser) habe ich dann alle Löcher mit dem Accuschrauber. Zum Glück haben wir zwei Accus, er hatte zwischendurch schon etwas zu kämpfen.

Die Lochumrandungen habe ich dann nochmal mit Schleifpapier abgeschliffen.

Da Enya mittlerweile auch wach war, durfte sie mir nun helfen die Steine mit Edelsteinen zu besetzen, kleine friemelarbeiten sind zum Glück genau ihr Ding. Ich befüllte die Löcher mit etwas Holzleim und sie durfte den Edelstein einsetzen. Das ganze etwas festdrücken und gut trocknen lassen. Ab jetzt konnte das ganze schon bespielt werden.

Ein paar Wochen später habe ich dann beschlossen die Linien für das Sudoky einfach aufzumalen. Ich habe hier normale Stabilos in schwarz dünn und dick benutzt.

Mein Feld habe ich vorher vermessen und die Linien mit Bleistift einmal vorgemalt. Immer 6 Steine ergeben eine Gruppe (für Erwachsene sind es in der Regel 9). Um die Linien aufzumalen war mein Linial leider zu groß.

Ich habe hierzu einfach ein Reststück von meiner Laminierfolie genommen genommen und zurecht geschnitten (ein Stück Pappe etc, geht genauso gut), so dass es in das Spielfeld passte. Mit dem Ersatz Lineal hat es dann Super geklappt.

Hinterher habe ich festgestellt das ich die Edelsteine vielleicht hätte komplett versenken sollen, so hätte man sie wie beim Original aufeinander Stapeln können. Allerdings finde ich es schöner die tollen Glitzersteine immer zu spüren, wenn ich einen in die Hand nehme.

Sowohl Yuna mit ihren 5, als auch Enya mit ihren 20 Monaten haben gleich viel Freude mit dem Sudoky und es ist wirklich spannend zu sehen, wie unterschiedlich sie damit Spielen.

Am teuersten an dem Spiel waren übrigens die Steine, für das Holz habe ich keine 8€ ausgegeben. Nachmachen lohnt sich hier auf jeden Fall!

Adventskalender selbst gemacht Teil 2

Den Tannenbaum, die Sterne und den Elch habe ich mit der Nähmaschine genäht und je eine Wendeöffnung gelassen. Alles habe ich mit normaler Watte aus dem Bad gefüllt. Beim verschließen habe ich ganz ehrlich gesagt gefuscht…und nein, ich schäme mich gar nicht. Wenn ich bei einer Sache „aufgegeben“ habe ist es der „Matratzenstich“, ich weiß nicht was ich falsch mache, diverse Anleitungen, Erklärungen von Freunden oder der Nählererin sowie Youtube-Videos blieben erfolglos. Es geht einfach immer schief…Also behalf ich mir hier eines einfachen Wirkstoffes, namens: Bastelkleber. Und das Ergebnis wurde toll! Beim kleben bitte aufpassen, dass ihr den Stoff wieder etwas auseinander zieht. Bastelkleber zieht in alle Stoffschichten und ihr habt am Ende alle 4 lagen, nicht nur die 2 aus der Nahtzugabe verklebt.

Zurück zu den Säckchen. Die Zahlen habe ich mit Marabu 3D Farbe beschriftet. Ich bin da immer etwas pingelig und habe mir eine Schablone gebastelt, so dass alle an der gleichen Stelle sind.

Die Farbe habe ich über Nacht trocknen lassen. Falls ihr eure Projekte auch hauptsächlich Nachts voran treibt, gebe ich euch den Tipp gleich von jeder Sorte 1 Säckchen mehr zu nähen. Mir ist es bei Säckchen 22 natürlich passiert das ich es falsch beschriftet habe. Aber zum Glück war ja noch eins extra da. 😉

Am nächsten Tag kommt Fleißarbeit. Die Säckchen müssen für den tollen Effekt gebügelt werden und zwar 3 Minuten…je länger ihr bügelt desto schöner plustert es.

Für die Schleife an den Elchen habe ich einfach schmales Satinband genommen und die kleinen Glöckchen hatte ich noch in einer Bastelkiste liegen.aufauf

Die Buchstaben sind von Ottobre. Die benutze ich eigentlich für fast alles, weil ich sie sehr schön finde. Den Stoff habe ich auf S 520 Schabrackeneinlage gebügelt, so dass er fester ist.

Nach dem Ausschneiden habe ich sie mit kleinen Deko-Wäscheklammern einfach an einen Baumwollkordel geheftet.

Am unteren Rand des Kalenders habe ich ein Bommelband einfach festgeklebt und um die Ecken gehen lassen. Hierzu eignet sich auch super Zackenlitze.

Um die Säckchen aufzuhängen habe ich mir Farblich passendes Webband besorgt. Meins ist von BETTYs aus dem Karstadt. Ich habe pro Kalender 2 Päckchen verbraucht, bei einer Länge von ca 50cm.

Ich habe die Enden unten einfach umgeknickt und vernäht. Anschließend habe ich mir 24 Kordel zurecht geschnitten und gleichmäßig auf den Webbändern verteilt. Anschließend habe ich das ganze einfach mit einem Zickzackstich fest genäht.

Am Kalender habe ich die Webbänder am Ende wieder mit Reißzwecken festgemacht. Ich teste jetzt erst mal wie gut das hält, sollte das nicht halten, würde ich es mit Tackernadeln versuchen.

Am Ende wurde dann alles mit Bastelkleber auf den Kalender geklebt und über Nacht gut trocknen lassen.

Die Säckchen wurden noch befüllt und der Kalender bei uns im Esszimmer aufgehängt, so ist er auch noch eine tolle Weihnachtsdeko. 🙂

Auch wenn dieser Kalender so einfach aussieht, es steckt wirklich viel Arbeit dahinter und ich finde den Preis, nachdem ich ihn selbst gemacht habe und gesehen habe wieviele Arbeitsstunden da drinnen stecken absolut gerechtfertigt, wenn nicht sogar sehr günstig.