Schüttkiste

Hier war das Wetter die letzten Tage eher solala, so das wir weniger draußen waren. Um die Kids zu beschäftigen musste also eine Idee her und was liegt da näher als eine Schüttkiste zu machen 🙂

Das Märzmädchen ist gerade absolut begeistert vom Umfüllen und hin und her schütten von eigentlich allem was sie finden kann. Da wird der eigene Wasserbecher schon mal schnell ins Glas vom Papa geschüttet, wenn dieser nicht hinsieht. XD

So eine Schüttkiste ist auch schnell gemacht und kann ich jedem mit einem 2-jährigem schütt-begeistertem Kind nur empfehlen.

Benutzt habe ich dazu Reis, welchen ich eingefärbt habe und das sieht einfach nur super aus. Mit Nudeln habe ich es auch versucht, aber die Ergebnisse waren eher durchwachsen, vielleicht habe ich auch nur noch nicht die richtige Sorte probiert, ich werde es mit den nächsten Nudelresten einfach nochmal probieren…Ihr braucht:

Ihr braucht:

  • Reis
  • Lebensmittelfarbe
  • ca 1/2 Esslöffel Essig
  • eine Schüssel oder einen Gefrierbeutel
  • ein Backblech mit Backpapier

Zuerst habe ich die Lebensmittelfarbe in einen Gefrierbeutel gefüllt, den Essig dazu gefüllt und ein paar Tropfen Wasser (meine Farbe war sehr dickflüssig). Das ganze habe ich etwas vermischt so das sich die Farbe etwas auflöst, dadurch klappte es mit dem Färben besser. Pro Farbe habe ich ca 250g abgewogen (bzw. soviel wie in das dafür vorgesehene Glas gepasst hat) und diesen dann zu der Farbe geschüttet. Das ganze gut durchkneten so das der ganze Reis bedeckt ist.

Anschließend alles auf das Backblech legen und etwas verstreichen so trocknet es besser. lies sich es nicht nehmen alles “allein” (Lieblingswort glaube ich) zu verstreichen.

Da ich mehrere Farben vor hatte herzustellen, habe ich das ganze dann im Backofen bei 50° getrocknet.

Der Reis sollte wirklich gut trocken sein bevor man ihn umfüllt!

Für die Box habe ich alle möglichen Sachen zusammen gepackt. Trichter, Schöpfkellen, eine Kanne, Becher etc.

Nach dem Spielen kann man den Reis sehr gut wieder in eine Mischkiste packen, das was wir nicht zu greifen bekommen haben, hat der Staubsauger bekommen, so ist im Nu auch wieder aufgeräumt.

Die Schüttkiste kam bei meinen Mädels super an. Auch die Große war damit über eine Stunde beschäftigt und stibitzte sich die Kiste auch später nochmal. 😉

Knopf-Raupe

Unser Märzmädchen möchte zurzeit alles alleine machen. Anziehen, ausziehen essen auf den Teller machen u.s.w jeder der ein zweijähriges Zuhause hat, weiß sicher von was ich spreche. Die Zeit ist wirklich schön, aber manchmal auch anstrengend, vor allem wenn man es morgens eilig hat an die Arbeit zu kommen. Meine Tochter hat morgens immer den Drang die Socken alleine anzuziehen oder die Knöpfe alleine zu zu machen. Das klappt auch schon recht gut, aber mit zwei Jahren darf man da keine „Geschwindigkeiten“ erwarten 😉

Friemelarbeiten liegen ihr ja schon immer, daher wollte ich ihr etwas zur Verfügung stellen um ihre Fertigkeit weiter auszubauen. Daraus entsannt die Regenbogenraupe. Zurzeit ist bei uns ja alles bunt, daher durfte es hier nicht anders sein 😉

Die Raupe ist eigentlich auch schnell gemacht.

Zuerst habe ich aus verschiedenen Stoffen (immer doppelt) 6x6cm große Vierecke zzgl. Nahtzugabe ausgeschnitten. Das ganze dann rechts auf rechts liegend (die schönen Seiten schauen sich an), rundherum zusammen nähen, dabei eine kleine Wendeöffnung von ca 2-2,5cm lassen.

Die Ecken habe ich abgeschnitten, damit die Vierecke nach dem Wenden etwas schöner liegen und nicht ganz so große knatschige Ecken entstehen.

Nach dem Wenden alles gut bügeln und rundherum knappkantig (ich nehme da immer Füßchen breit) abnähen. Hierbei schließt man auch automatisch die Wendeöffnung

Anschließend muss man sich auf den Vierecken die Position des Knopfloches markieren und dieses nähen. Wer hiermit keine Erfahrungen hat, sollte einfach mal google befragen, es gibt eigentlich für jeden Hersteller eine schöne Anleitung dazu.

An ein Gummiband habe ich an jedes Ende je ein Knopf genäht und schon war das ganze fertig.

Beim auffädeln viel mir jedoch auf das durch das hervorstehende Gummiband sich das auffädeln als etwas schwierig gestaltet, mal sehen was Töchterchen davon hält. Evtl tausche ich das Gummi noch gegen ein Band oder ähnliches.

Und wer sich jetzt wundert das am Anfang doch alle Teile doppelt da waren, hat gut aufgepasst 🙂 Ich habe die Raupe gleich doppelt genäht, so haben die Kids in meiner Krippe auch gleich was davon.

Regenbogenwippe

Als Enya 1 Jahr alt wurde, bemerkte ich erst mal wie schwer es eigentlich sein kann ein Geburtstagsgeschenk für das zweite Kind auszusuchen. Da von der großen Schwester noch alle Spielsachen vorhanden waren und ich auch der Ansicht bin, dass diese Spielsachen vollkommen ausreichend waren ging das überlegen los. Ich entschied mich daher Geschenke zu wählen, von denen sie noch viele Jahre freude haben würde, im besten Fall auch zu zweit bespielbar waren und die große ebenso nutzen konnte wie die kleine. Das „Hauptgeschenk“ war unsere Regenogenwippe, die ich euch hier gerne einmal zeige. 🙂

Die Vorlage habe ich bei “rabaukenrabatz” gefunden. Die Wippe ist ca 56cm hoch und auch ein ganzes Stück breiter als die, welche man fertig kaufen kann. Die Bretter habe ich breiter gemacht und länger (50 cm lang, 12 cm breit und 2cm dick), so dass die beiden auch zu zweit noch gut darauf passen. Die Bretter habe ich direkt im Baumarkt aus Multiplex zuschneiden lassen. Für die Kufen habe ich 1cm dicke Sperrholz-Pappel genommen.

Ausgesägt habe ich die Kufen mit der Stichsäge und dann mit dem Schwingschleifer nach gearbeitet. Hier empfehle ich Ohrenschützer, so eine Wippe ist nicht von jetzt auf gleich ausgesägt und geschliffen und auf die Dauer ist es wirklich laut. Mir fällt sowas oft erst hinterher auf, bei der Arbeit bin ich zu sehr abgelenkt 😉

Da ich etwas neues ausprobieren wollte und die Maserung vom Holz am ende noch sichtbar sein sollte habe ich mich am Beizen versucht und bin von dem Ergebnis total begeistert. Im Baumarkt habe ich mir die Grundfarben besorgt, zum anrühren der Marke „Clou“ und mir die Farben solange gemischt bis ich zufrieden war. Da ich ehrlich gesagt nicht wusste wie ich Türkis mischen sollte, habe ich mir eine fertig angerührte online bestellt.

Die Bretter habe ich vorgeschliffen, anschließend gewässert und dann nochmal geschliffen. Nun kam endlich die Farbe ins Spiel. Bemalt habe ich alles mit einem Schwämmchen, dass hat auch super geklappt. Zum Glück hatten wir genug Wasserkästen im Haus, sonst hätte ich nicht gewusst wie ich sie am besten hätte trocknen sollen 😉

Die Bretter werden nach dem Trocknen (am nächsten Tag) weiter bearbeitet. Erst habe ich alles mit einer Beizbürste bearbeitet, anschließend mit “Schnellschleif-Grundierung” gestrichen. Das fixiert die Beize und ist eine vprbereitung für die spätere Lakierung.

In der Sonne konnte man die Farben dann schon richtig toll sehen. Sie schimmerten einfach toll.

Nach dem Trocknen wurde alles nochmal leicht abgeschliffen und mit “Aqua Clou Holzlack” gestrichen, um die tolle Farbe vor den Kletterkünsten meiner Töchter zu schützen. Auch hat der Anstrich dafür gesorgt, dass alles glatt wird und sie besser herunter rutschen können.

Für das Zusammenschrauben braucht man dann auf jedenfall Hilfe! Die Anordnung der Bretter war eigentlich sofort klar. Die Löcher haben wir vorgebohrt um das reißen des Holzes zu verhindern.

Die Wippe war am Geburtstag ein Highlight und wurde erstmal als Versteck genutzt und mit Tüchern behängt. Vorsichtige Wippversuche fanden auch gleich statt.

Mittlerweile geht das ganze etwas wilder zu…beim wippen frage ich mich ob sie einen überschlag wohl schafft und mittlerweile ist Enya auch groß genug um alleine hoch zu klettern und ins Bällebad zu rutschen. Arm in Arm nebeneinander rutschen klappt auch super.

Ganz allein Wippen lassen sollte man die Kinder aber nicht, die Wippe hat ein hohes Eigengewicht und wenn die über Finger oder Füße wippt stelle ich mir das nicht lustig vor.

Alles in allem aber sehr zu empfehlen und da sie nach einem Jahr immer noch ein Highlight ist werden wir sicher auch noch eine ganze weile länger freude damit haben 🙂

Regenbogen Wurfsäckchen

Eine Hand voll Regenbogen zum Werfen

Schon vor einem Monat wollte ich für die Mädels Wurfsäckchen zum Spielen nähen. Die zum kaufen haben mir entweder nicht gefallen, oder waren nicht waschbar. Da sie aber für drinnen und draußen nutzbar sein sollten, habe ich mich für Selbermachen entschieden.

Zum befüllen habe ich mir Plastikgranulat besorgt, welches eigentlich zum Stopfen von Puppen und Kuscheltieren genutzt wird. Für die Säckchen selbst habe ich den Stofffundus durchsucht. Weil wir zurzeit alle auf Regenbogenfarben stehen war die Farbauswahl für die Säckchen schnell getroffen, Rosa durfte bei den Mädels natürlich auch nicht fehlen 😉

Als Säckchengröße habe ich mich an der Handgröße meiner Tochter orientiert und kam auf 14,5 cm x 9,5 cm zzgl. Nahtzugabe.

Nach dem Aufmalen habe ich einmal rundherum genäht und eine kleine Wendeöffnung gelassen, sowie die Ecken abgeschnitten damit es später schöner liegt.

Nach dem Wenden habe ich alles nochmal ordentlich glatt gebügelt

Jetzt ging es ans befüllen, was ein ganzschönes gefriemel war. Wir haben die Säckchen mit je 80 g Granulat befüllt.

Wer den Zauberstich beherrscht kann nun eine Wunderbare versteckte naht nähen, da ich diesen aber immer noch nicht kann, habe ich einfach einmal über die gesamte breite genäht und somit die Wendeöffnung verschlossen.

Die Säckchen wurden sofort ausprobiert, herumgeworfen, auf dem Kopf balanciert und mit dem Kriechtunnel kombiniert als Wurfsäckchen verwendet. Sie liegen super in der Hand und fliegen ganz toll. Gemacht sind sie super schnell und absolut Anfänger geeignet. Also ran an die Nähmaschine und viel Spaß beim Nachnähen 🙂

Ein Zuhause für die Regenbogenfreunde

Sortierbrett für die Regenbogenfreunde

Vor einer Weile haben wir die Regenbogen Freunde von Grimms bereits nach gebastelt, jetzt hatten wir das Problem der Lagerung. Geplant waren Schälchen, oder ein Aufbewahrungsbrett.

Auf der Suche nach einem Geburtstagsgeschenk für die Kleine, bin ich dann bei den Grimms-neuheiten auf dieses schöne Sortierbrett gestoßen. Die Männchen haben alle ihren Platz und es kann als eigenes Sortierspiel fungier​en, dabei sieht es natürlich noch schick aus. Perfekt!

Im Baumarkt habe ich mir eine Multiplexplatte 14x18cm zuschneiden lassen. Die Stellflächen wollte ich mit einem 3cm Forstnerbohrer bohren. War aber leide eine doofe Idee, da die Männchen selbst ja schon 3cm haben. Seltsamerweise passen die lasierten Männchen hinein, die Regenbogenmännchen mit verdünnter Acryfarbe bemalt aber nicht… Da unser Fundus keinen 32mm großen Bohrer gab musste ich diesen leider noch besorgen. Ich vermute aber das er noch öfters zum Einsatz kommen wird 😉

Auf dem Brett habe ich mir die Mitte der Löcher dann berechnet und markiert. Anschließend die Löcher mit unserem Accuschrauber gebohrt und abgeschliffen. Wer eine Halterung für den Accuschrauber hat ist hier klar im Vorteil um gerade zu arbeiten. Es hat ohne aber auch wunderbar geklappt!

Mit den gleichen Farben mit denen ich bereits die Männchen bemalt habe, habe ich nachdem ich alles gut vom Staub befreit und geschliffen habe dann den Boden der Löcher bemalt. So sah das ganze nach dem ersten Anstrich aus. Ein 2ter folgte noch.

Da ich die Holzhaptik gerne behalten wollte, habe ich nur den Lochboden mit Lack überzogen, so dass die Farbfläche geschützt ist.

Schon war das ganze fertig. Es ist Ruck Zuck gemacht, sieht toll aus und kann nicht nur für die Männchen benutzt werden. Yuna hat das Spielbrett schon gleich umfunktioniert um ihre Perlen zu Sortieren.

Holz Steckspiel für Kleinkinder

Scheibendose

 

Eins der absoluten Lieblingsspielzeuge meiner jüngsten Tochter ist seit Oktober, diese tolle Holzdose. Ich habe sie damals noch bei dawanda gekauft. Die Scheiben habe ich bei ebay erworben und mit Holzlasur angemalt.

Oben in den Deckel der Dose habe ich erst ein paar Löcher entlang des Schlitzes gebohrt und anschließend das ganze mit der Laubsäge richtig ausgesägt. Mit einer Feile alles noch ordentlich abschliffen und fertig war alles.

Das ganze ist super schnell gemacht und funktioniert mit allen möglichen Holzdosen. Es sollte nur darauf geachtet werden, dass die Scheiben unten genügend Platz haben um hinein zufallen.

Eine günstige Variante wäre auch eine alte Kaffeedose zu benutzen und in den Deckel einen Schlitz zu schneiden.

Retro-Kita-Tasche

Kita-Tasche fürs Märzmädchen

Vor 2 Wochen wurde mir mal wieder bewusst, wie schnell eigentlich die Zeit vergeht. Spontan beginne ich nun schon ab März wieder zu Arbeiten, statt wie geplant im April. Für meine Tochter heißt das, sie darf bereits nächste Woche in den Kita gehen. Zum Glück hatte ich bereits um Silvester herum angefangen ihre KiTa-Tasche zu nähen. Sie bekommt einmal das gleiche Modell wie ihre große Schwester nur etwas kleiner. 🙂

Warum kein Rucksack?  Seit unserem Umzug müssen wir leider mit dem Auto ins Nachbardorf fahren um die Kita zu erreichen. Bei meiner großen Tochter gab es jedes mal Diskussionen, da sie den Rucksack beim verlassen des Hauses auf dem Rücken haben musste. Beim Auto muss er dann wieder runter und anschließend nach der Fahrt wieder aufgezogen werden. Da wir morgens bereits um 7Uhr an der Arbeit (Kita) sein mussten, war das immer sehr anstrengend. Also wechselten wir auf eine Tasche, diese war auch mit Fleecejacke Ruckzuck an und ausgezogen.

Das Schnittmuster ist die “Retro-Kindergartentasche” von „Kubischneck“ und ich finde die Tasche immer noch sehr schön und Praktisch. Das einzige was wirklich etwas friemelarbeit ist, ist das Verarbeiten des Schrägbandes, ich glaube wir werden auch keine Freunde mehr 😀

Kleinkind Spielzeug to go

Überraschungseier für Unterwegs – Kleinkindspielzeug selbst gemacht

Als die Mädels noch klein waren, wusste ich oft nicht was ich für unterwegs zur Beschäftigung einpacken sollte. Die Spielsachen waren mir zum verlieren immer zu teuer, meine beiden tendierten leider dazu ihre Sachen gerne mal im unbemerkten Moment aus dem Wagen zu schmeißen…also musste Abhilfe her.

Super eigneten sich hier die gelbe Überraschungseier. Diese habe ich mit allerlei befüllt.Hier habe ich eine 5cent Münze, Dekokiesel, Salz, Traubenkerne, Reis ein Glöckchen und einen Muckelstein genommen.

Anschließend wird alles einfach mit Washi Tape mehrfach gut umwickelt und festgedrückt . Schon ist das ganze Fertig!

Super für unterwegs und meine Mädels haben sie geliebt, es ist super schnell gemacht und falls doch mal eins verloren geht, hat man eine gute Ausrede um ein Ü-Ei zu essen 😉

Bei uns waren die Eier auch oft in einer alten Eierpackung, das rein und raus räumen war immer eine tolle Beschäftigung in die Enya immer eintauchen konnte.