Retro-Kita-Tasche

Kita-Tasche fürs Märzmädchen

Vor 2 Wochen wurde mir mal wieder bewusst, wie schnell eigentlich die Zeit vergeht. Spontan beginne ich nun schon ab März wieder zu Arbeiten, statt wie geplant im April. Für meine Tochter heißt das, sie darf bereits nächste Woche in den Kita gehen. Zum Glück hatte ich bereits um Silvester herum angefangen ihre KiTa-Tasche zu nähen. Sie bekommt einmal das gleiche Modell wie ihre große Schwester nur etwas kleiner. 🙂 Continue reading “Retro-Kita-Tasche”

Welche Musikbox für (Klein-)Kinder darf es sein?

Cd Spieler, Hörbert, Toniebox und Tigerbox?

Anfang 2018 habe ich mich mal wieder über unseren CD-Spieler geärgert, selbst auf leisester Stufe ist das Erbstück meiner Oma noch zu laut, erst recht abends zum einschlafen. Die Lautstärke lässt sich nicht drosseln, so überschreitet er mit nur wenigen Klicks die 85db um ein Weites und ist somit für Kinderohren definitiv zu laut.

Ich habe schon eine ganze Weile nach einer alternative gesucht. Sehr schön fand ich damals den Hörbert, da dieser komplett aus Holz und für Kinder super leicht zu bedienen ist. Durch die SD-Karte passt auch eine ganze Menge darauf und man ist nicht durch extra zugekaufte Figuren oder ähnliches eingeschränkt. Der Akku ist super praktisch, da man den Hörbert überall mit hinnehmen kann. Der Preis schreckt einen zwar erstmal ab, allerdings ist es eine super Sache ihn sich einfach von der Familie als Sammelgeschenk unter den Weihnachtsbaum legen zu lassen. So entgeht man auch einer oft ungewollten Spielzeugflut. 😉

Die Toniebox fand ich auf den ersten Blick schon total toll. Sie hat die Form eines Würfels, ist mit Leder bezogen und gibt es mittlerweile in vielen knalligen Farben. Die süßen Öhrchen, die als Knöpfe fungieren, sind einfach nur Zucker. Die Figuren, die man darauf stellt, um einzelne Hörspiel etc. zu Starten, wecken doch sofort den „Jäger und Sammler“ in einem. Bei mir ist das zumindest leider so… Die Möglichkeit durch die KreativTonies selbst Alben, sowie selbst aufgenommene Audiodateien darauf zuspielen fand ich super, da wir eine wirklich große CD Sammlung besitzen. Ich fand auch diverse Anleitungen um sich eigene „Tonies“ zu basteln, was für mich gleich noch ein Pluspunkt mehr war.  😉

Doch da habe ich die Rechnung leider ohne meinen Mann gemacht. Dieser hat sich natürlich anders als ich mit der Box auseinander gesetzt und schaute sich erstmal die AGBs und die Technik dahinter genauer an. Und nun kam die Ernüchterung… Die tollen KreativTonies lassen sich nämlich NUR über die zur Verfügung gestellte Software des Herstellers benutzen und das auch NUR über die Firmeneigene TonieCloud. Die Nutzung einer eigenen Cloud ist nicht möglich. Zum beschreiben der Box, welche ja nicht von Anfang an mit dem Inhalt der Tonies befüllt ist bedeutet das, sie muss im Wlan hängen, ob man das nun möchte oder nicht um dann nach Hause zu telefonieren.

Vom PC/App aus muss man seine Audiofiles jetzt erst einmal über das Internet an die TonieCloud schicken und diese schickt sie wiederum aus dem Internet wieder zurück ins heimische Wlan auf die eigene TonieBox… super Lösung…

In den AGBs wird außerdem darauf hingewiesen, dass Dateien welche man auf die Box schiebt stichprobenartig überprüft werden. Wenn ich also ein Buch vorlese, oder das Lieblingslied meiner Tochter aufnehme und dieses auf die Box schieben möchte, kann sich das ein Mitarbeiter nun anhören. Ganz ehrlich, das finde ich nicht sehr prickelnd. Auch der Vorteil, das Familienmitglieder den Kids über die Tonies Nachrichten zukommen lassen können, bekommt so für mich einen faden Beigeschmack.

Was dann das endgültige Aus bedeutete war die Tatsache, dass sich der Hersteller das Recht vorbehält, Kosten für das bespielen der KreativTonies zu erheben. Darf ich also in ein paar Jahren, wenn die Kapazität ihrer Server nicht mehr ausreicht, die gekauften KreativTonies nur noch uneingeschränkt über eine vorgeschriebene, stichprobenartig abgehörte FirmenCloud nutzen, wenn ich dafür extra bezahle?

Was man auch noch wissen sollte ist, dass sollte die Firma aus irgendwelchen Gründen den Betrieb einstellen und die TonieCloud abschalten, wäre die Toniebox nicht mehr nutzbar, da sie ja von dieser abhängig ist…

Diese Punkte sollte man sich vor einem Kauf genau anschauen und für sich entscheiden, ob man möchte, das 3te die privaten Audiodateien abhören und man bereit ist später noch weitere anfallende Kosten zu zahlen. Optisch ist die Box sicher ein Highlight, die Figuren welche auch nicht gerade günstig sind optisch natürlich auch was für‘s Auge und schmücken in einem hübschen Setzkasten sicher auch toll das Kinderzimmer. In unserem aber nicht.

Die Tigerbox ist die kleine Würfelalternative zur Toniebox, sie ist von den drei Geräten mit Abstand die günstigste, da sie außer einer SD-Karte keine weiteren Figuren oder ähnliches benötigt, um sie zu benutzen. Die Kosten sind somit absolut überschaubar. Mittlerweile gibt es die Box sogar in verschiedenen Designs, sodass für jeden Geschmack etwas dabei ist.

Die Anzahl der Knöpfe ist auch hier überschaubar gehalten, so das auch jüngere Kinder die Box sehr schnell bedienen können. Praktisch finde ich auch die Möglichkeit, ihn einfach als Bluetoothbox zu verwenden, so kann man auch schnell etwas vom Smartphone starten. Der eingebaute Akku hält eine ganze Weile durch und der Sound reicht für das Kinderzimmer sicher genauso wie bei den anderen Geräten vollkommen aus.

Ob nun Hörbert, Toniebox oder Tigerbox muss jeder für sich entscheiden. Jeder hat seine Vor- und mancher auch einige Nachteile. Bei uns endete es wie es enden musste. Wir beschlossen uns eine eigene Box zu bauen 😛

Unser Musikbox entwickelte sich nach anfänglicher Orientierung am schönen Würfeldesign der Tonie- und Tigerbox, in eine etwas größer geratene Boombox für Kinder mit Stereosound und RFID Karten. Klingt besser, ist ein Unikat und somit etwas ganz besonderes. 🙂

Adventskalender Selbst gemacht Teil 1

Ein neuer Adventskalender für die Mädels

Ich war schon eine ganze Weile auf der Suche nach Ideen für einen schönen Adventskalender. Für Yuna habe ich bereits den Haba Engel nachgebastelt, wollte aber für beide gerne den gleichen haben und da die Motivation noch so einen Engel zu basteln (es war wirklich viel Arbeit) eher gering war musste etwas neues her. Continue reading “Adventskalender Selbst gemacht Teil 1”